Hausmittel bei Gelenkschmerzen

Welche Hausmittel helfen bei Gicht, Arthrose, Arthritis und chronischen Gelenkschmerzen?

Die Erfolgsformel für gesunde Gelenke lautet Ernährung, Bewegung und Naturheilkunde. Unterstützen Sie Ihre Gelenke vielseitig: Durch aktives bewegungsintensives Leben, durch gesunde Ernährung und zusätzlich durch natürliche Medikamente, die bei entzündeten und schmerzenden Gelenken eine sanfte Hilfe leisten. Auch Hausmittel können helfen, zum Wohlbefinden beizutragen.

Rheuma Sport

Hausmittel bei Gelenkerkrankungen: Nicht ohne Diagnose

Je nach Erkrankung ist eine ärztliche Behandlung erforderlich, um Spät­folgen zu vermeiden. Grundsätzlich sollte in jedem Fall zuerst eine Diagnose gestellt werden. Damit lässt sich einschätzen, ob eine Behandlung akut oder lang­fristig zwingend erforderlich ist. Die Arthrose beispielsweise ist nur auf bestimmte Gelenke beschränkt; sie kann keine anderen Organe angreifen. Solange man die Beschwerden mit angepasstem Lebensstil wie etwa Entlastung der Gelenke durch Gewichts­reduktion und gelenk­schonende Sportarten sowie ergänzend Maßnahmen wie äußerlichen Anwendungen und Natur­heil­kunde im Griff hat, muss keine weiterführende Therapie erfolgen. Anders sieht es bei Arthritiden, also entzündlichen Gelenk­erkrankungen aus. Es besteht beispielsweise bei der Gicht die Gefahr, dass im Verlauf andere Organe - besonders häufig die Nieren – betroffen werden. So können bleibende Schäden der Arthritis entstehen. In diesen Fällen sind eine ärztliche Behandlung und Kontrolle der Erkrankung absolut erforderlich, um Spätfolgen zu vermeiden.


Sport und Bewegung bei rheumatischen Erkrankungen

Rheumatische Beschwerden haben zwar verschiedene Erkrankungsbilder, dennoch haben sie viel gemeinsam: Sie beeinträchtigen den Alltag, schränken die Beweglichkeit ein und können so die Freude am Leben rauben. Dabei spielt die Bewegung eine zentrale Rolle, sowohl in der Vorsorge vor Gelenkerkrankungen als auch bei den bestehenden Leiden, denn Bewegung und Beweglichkeit gehören zusammen.

Was tun, wenn die Phase der Vorsorge der Vergangenheit angehört und Arthritis oder Arthrose sich bereits bemerkbar machen? Darf man bei diesen Gelenkbeschwerden überhaupt Sport machen? Die Antwort lautet: Bei Gelenkbeschwerden muss man sogar Sport treiben. Und obwohl Arthritis und Arthrose verschiedene Krankheitsbilder haben - beide rufen nach Bewegung. Wenn Sie einen Beruf ausüben, der eine stundenlanges Sitzen mit sich bringt: Stehen Sie jede Stunde auf und gehen Sie ein paar Minuten hin und her, machen Sie Kreisbewegungen mit Armen und Händen. Lockern Sie Nacken- und Schultermuskulatur.

Welcher Sport ist bei Arthrose oder Arthritis geeignet?

  1. Spazierengehen oder moderates Walking

    30 Minuten pro Tag können bereits helfen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, diese Form der Bewegung in den Alltag zu integrieren. Bereits der Gang zum Bäcker ist wichtig, um die Gelenke täglich zu fordern und dadurch einer Versteifung und Intensivierung der Schmerzen vorzubeugen. Für die speziellen Erkrankungen gibt es jeweils Empfehlungen, welche Sportarten geeignet sind und wie häufig diese pro Woche praktiziert werden sollten – grundsätzlich gilt aber, solange es sich um gelenkschonenden Sport handelt: Soviel der Körper zulässt und Ihnen selbst guttut. Haben Sie keine Scheu, Ihre Gelenke zu fordern. Gerade eine schmerzbedingte Schonung bewirkt in der Regel keine Besserung, sondern verschlechtert die Symptome auf lange Sicht.

  2. Schwimmen und Aquagymnastik

    Diese sportlichen Betätigungen sind optimal bei Gelenkkrankheiten, denn das Muskeltraining wird durch eine minimale Gelenkbelastung erzielt, da das Gelenk gleichzeitig bewegt und entlastet wird. Beim Eintauchen in das Wasser nimmt die Belastung der Gelenke ab: Man fühlt sich erleichtert und kann Bewegungen ausführen, die einem „am Land“ nicht schmerzlos gelingen. Somit lohnt sich ein Aquagymnastik-Abo. Musik und Teamwork motivieren und bringen noch mehr Freude beim Einsatz. Aquagymnastik wird von vielen Schwimmbädern regelmässig angeboten.

  3. Radfahren

    Das Treten beim Radeln ist eine großartige Übung für die Beine und die beteiligten Gelenke. Nicht nur die Muskeln der unteren Extremitäten werden gestärkt, sondern auch die Bauchmuskeln. Gleichzeitig arbeiten die Muskeln des Oberschenkels und des Unterschenkels, die Durchblutung und somit Ernährung des Gelenks verbessern sich.

  4. Crosstrainer

    Die gleitende Bewegung auf einem Crosstrainer schützt vor Stoßbelastungen und schont so Fuß-, Knie- und Hüftgelenk. Durch den geführten, ergonomischen Bewegungsablauf sind Crosstrainer für wenig sportliche Menschen eine gute Wahl. Weiterer Pluspunkt: Gleichgewichtssinn und Koordination werden trainiert. Also es lohnt sich einen Heim- oder Crosstrainer zuzulegen.

  5. Krankengymnastik

    Ein erfahrener Physiotherapeut oder Krankengymnast kann Ihnen je nach Ihrem Zustand und je nach dem betroffenen Gelenk passende Übungen aussuchen und die richtige Ausführung beibringen. Wenn Sie Ihre Übungen beherrschen, dann können Sie die empfohlene Gymnastik auch zu Hause ausüben. Viele physiotherapeutische Praxen bieten zudem Kurse für Gelenk-Patienten an.

Icon Info

Welcher Sport ist bei Rheuma nicht empfohlen?

Nicht empfohlen sind die Sportarten, die Bewegungen mit extremen Tempowechseln (Tennis, Squash, Volleyball, Kniebeugen mit Gewicht) beinhalten. Jogging ist umstritten, besonders bei Gelenkschmerzen im Knie. Während des Laufens wird eine Last auf die Gelenke ausgeübt, die das Fünffache des Körpergewichts beträgt und damit kann es zu einer Knorpelabnutzung kommen. In jedem Fall empfiehlt es sich, den Rat eines sportaffinen Orthopäden einzuholen.
Gelenkschmerzen Übergewicht

Gelenkschmerzen und Übergewicht

Es ist beeindruckend, was unsere Gelenke tragen müssen und können: Jedes Kilo Körpergewicht bedeutet vier Kilo für die Kniegelenke. Bei einem Übergewicht von 10 Kilo tragen die Kniegelenke zusätzliche 40 Kilo. Mehr Bewegung fördert die Produktion von Gelenkschmiere und gleichzeitig die schlanke Linie. Das wiederum bedeutet: Jedes abgenommene Kilo entlastet Ihre Gelenke.


Ernährung bei Gicht

Bei Gicht spielt die Ernährung eine große Rolle. Die körpereigene Harnsäureproduktion konstant zu halten, ist ein wichtiges Ziel der Ernährung bei Gicht. Die Einflussnahme auf den Krankheitsverlauf durch Nahrungsmittel ist eine wichtige Stellschraube. Ausnahmefälle sind Erkrankungen, die aus anderen Gründen entstanden sind, etwa beim Tumorzerfall, einem Trauma oder im Rahmen eines großen chirurgischen Eingriffs.

Do‘s – Diese Lebensmittel sind gut bei Gicht

  • Milch, Joghurt, Käse und Ei.
  • Äpfel und Bananen.
  • Kirschen (eine Handvoll) können durch den täglichen Verzehr einen Gichtanfall mildern.
  • Sellerie unterstützt die Ausscheidung von Harnsäure. Entweder zwei bis vier Tabletten Selleriesamenextrakt (Apotheke) oder auch täglich mehrere Stangen Sellerie verzehren.
  • Ingwer ist stark entzündungshemmend und wirkt angeblich gegen Schmerzen und Entzündungen z.B. bei Gicht. Essen Sie viel  rohen Ingwer z.B. in Salaten, Speisen oder auch als Tee. Kleingeschnitten oder püriert mit etwas Wasser vermischen und auf die schmerzenden Gelenke auftragen. Nach ca. 10 – 15 Minuten abspülen.
  • Brennnesseln sollen ebenfalls die Harnsäureausscheidung unterstützen. Brennnessel-Blätter mit heißem Wasser übergießen und abkühlen lassen. Den Tee schluckweise trinken. Die gebrühten Brennnessel-Blätter können im abgekühlten Zustand noch zusätzlich auf die schmerzenden Gelenke aufgetragen werden.
  • Backpulver soll Gicht vorbeugen können. Ein halber Teelöffel Backpulver auf ein Glas Wasser geben. Pro Tagsollte man 2 Gläser trinken.
  • Weißbrot und Vollkornbrot.
  • Tomaten und Paprika sowie Blattgemüse.
  • Kartoffeln, Reis und Nudeln.
  • Knoblauch.
  • Fisch (Omega 3).
  • Raps- und Weizenkeimöl und Leinöl.
  • Auch Apfelessig hilft bei rheumatischen Erkrankungen wie Gicht und Arthritis. 1-2 Teelöffel Apfelessig auf ein Glas Wasser geben. Täglich bis zu 3 Gläser trinken.

Dont‘s – Diese Lebensmittel sollten sie meiden

  • Vermeiden Sie „rotes“ Fleisch (Rind, Schwein, Wild), insbesondere „junges" Fleisch (Kalbfleisch).
  • Vermeiden Sie Innereien.
  • Fleischbrühen sollten sparsam konsumiert werden.
  • Alkohol, Bier und Cola sind weitestgehend zu meiden.
  • Gehen Sie sparsam mit Gewürzen, Suppenwürfeln, Bäckerhefe, Essig, Salz und auch Sahne sowie Sauerampfer.
  • Ungünstig wirken sich auch Pilze, Spargel, Spinat, Brokkoli,Hülsenfrüchte, Meeresfrüchte und Zucker aus.

Weitere Hausmittel bei Gicht und anderen rheumatischen Erkrankungen

Icon Glas

Bei Gicht: Trinken Sie so viel Flüssigkeit wie möglich, da dies dem Körper hilft, überschüssige Harnsäure auszuscheiden.

Icon Salzbad

Nehmen Sie heiße Salzbäder bei arthrotischen Erkrankungen und Gelenkschmerzen. Bei entzündlichen Erkrankungen, wie Arthritiden und Gicht, wird Wärme oft als unangenehm empfunden, während sie bei nicht-entzündlichen Schmerzzuständen wie Arthrose und chronischen Schmerzsyndromen Linderung verschaffen kann.

Icon Kälte

Die Kühlung von Gelenken kann helfen. Bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Arthritiden oder Gicht wird eine lokale Kühlung mit Cool-Packs oder Wickeln beispielsweise mit Quark oder Aloe Vera oftmals als symptomlindernd empfunden. Allerdings muss man bei der Gicht aufpassen, da eine Abkühlung des Gelenks das Ausfallen der Kristalle verstärkt – in der Regel überwiegend jedoch die positiven Effekte, sodass auch bei Gicht eine lokale Kältetherapie – mit Vorsicht – anwendbar ist.icin - immer unter ärztlicher Aufsicht. Auch Gelenk Albin®, ein homöopathisches Komplexmittel, enthält diesen Wirkstoff der Herbstzeitlosen, die Quelle des pflanzlichen Colchicins sind.

Icon Wärme

Auch Wärme sollte gezielt eingesetzt werden: Degenerative - also durch Abnutzung bedingte – Gelenkerkrankungen und chronische Schmerzsyndrome profitieren grundsätzlich eher von warmen Anwendungen. Warmes Wasser oder erwärmte Packungen werden als angenehm empfunden und können zur Symptomkontrolle eingesetzt werden.

Icon Colchicin

Empfehlenswert in der Behandlung von Gicht ist die Einnahme von Medikamenten mit dem Wirkstoff Colchicin - immer unter ärztlicher Aufsicht. Auch Gelenk Albin®, ein homöopathisches Komplexmittel, enthält diesen Wirkstoff der Herbstzeitlosen, die Quelle des pflanzlichen Colchicins sind.

Natürlich gehts mir besser.


Mit dem Arzneimittel Gelenk Albin® steht ein Produkt zur Verfügung, das harmonisch aufeinander abgestimmte Wirkstoffe auf pflanzlicher Basis enthält. Die Heil­kraft dieser Arznei­­pflanzen macht Gelenk Albin® zu einem gut verträglichen Arznei­mittel bei rheuma­tischen Erkrankungen des Bewegungs­apparates, wie z.B. bei Gicht, bei Gelenk­entzündung und bei Überlastung.


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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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